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Grünen-Fraktionsvorsitzende für höhere Steuern auf Vermögen

Archivmeldung vom 20.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Katrin Göring-Eckardt Bild: goering-eckardt.de / idea/Thomas Kretschel
Katrin Göring-Eckardt Bild: goering-eckardt.de / idea/Thomas Kretschel

Die Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter, haben sich für eine stärkere Besteuerung von Vermögen ausgesprochen. "Umweltverbrauch und Vermögen sollten mehr, Arbeit und kleine Einkommen weniger Steuern tragen", schreiben Göring-Eckardt und Hofreiter kurz vor dem Parteitag am kommenden Wochenende in einem Beitrag für die "Frankfurter Rundschau".

Die Steuerfrage gehörte nach dem schlechten Abschneiden bei der Bundestagswahl zu den am meisten umstrittenen Themen bei den Grünen. Die beiden Fraktionsvorsitzenden werfen der Regierung einen "falschen Pragmatismus der Alternativlosigkeit" vor: "Die große Koalition macht unser Land kleiner, als es ist." Demgegenüber wollen sie unter anderem "Subventionen streichen, damit Spielräume für Investitionen entstehen, in Bildung, E-Highways, Stromspeicher, Breitband". Außerdem müsse die Wirtschaft "auf Energie- und Ressourcensparsamkeit verpflichtet werden". Die globale Wirtschaft brauche "einen klaren Ordnungsrahmen statt Privilegien für Großkonzerne".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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