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Unionsfraktionsvize Jung fordert Beteiligung der Länder an Corona-Kosten: "Irgendwann hat es sich ausgewummst"

Archivmeldung vom 26.11.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.11.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Andreas Jung (2018)
Andreas Jung (2018)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Unionsfraktionsvize Andreas Jung hat die Forderung seiner Fraktion bekräftigt, die Länder künftig an den Kosten der Corona-Hilfen für die Wirtschaft zu beteiligen. "In der Notsituation machen wir Krisen-Haushalte. Dank dem soliden Wirtschaften der letzten Jahre haben wir dazu die Kraft. Aber irgendwann hat es sich ausgewummst, auch unsere Möglichkeiten stoßen an Grenzen", sagte Jung der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

"Deshalb brauchen wir im neuen Jahr eine neue Finanz-Partnerschaft von Bund und Ländern: Werden Maßnahmen gemeinsam verabredet, dann müssen sie auch zusammen bezahlt werden", forderte der stellvertretende Fraktionschef. "Der Bund wird weiter seinen Beitrag leisten und die Länder können das auch: Sie haben nach den Prognosen auch im kommenden Jahr höhere Steuereinnahmen als der Bund", sagte Jung.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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