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Wehrbeauftragter kritisiert Probleme bei "Gorch Fock"-Sanierung

Archivmeldung vom 21.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Hans-Peter Bartels Bild: SPD Schleswig-Holstein, on Flickr CC BY-SA 2.0
Hans-Peter Bartels Bild: SPD Schleswig-Holstein, on Flickr CC BY-SA 2.0

Die Probleme bei der Sanierung des Segelschulschiffs "Gorch Fock" sind nach Ansicht des Wehrbeauftragten Hans-Peter Bartels ein Symbol für die Mängel bei der Bundeswehr. Der SPD-Politiker kritisierte in der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Es drängt sich der Eindruck auf, dass die unendliche Reparaturgeschichte für ein System organisierter Unverantwortlichkeit steht."

Die schon länger bekannte Kostenexplosion bei der neuerlichen "Gorch Fock"-Sanierung werfe Fragen auf: "Wenn hier jeder alles richtig gemacht haben sollte, dann muss man sich noch mal anschauen, was in der Militärbürokratie für normal gehalten wird", erklärte Bartels.

Der Wehrbeauftragte des Bundestages ist der Ansicht, dass die "Gorch Fock" auch heute noch für die Ausbildung gebraucht wird. Bartels erklärte: "Ich habe großes Verständnis dafür, dass die Marine ihre Kadetten ganz elementar auf einem Segelschulschiff mit den Meeresgewalten vertraut machen will - so wie es auch andere Marinen machen."

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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