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Karliczek: In Zeiten von Corona fördern wir digitales Lernen wie noch nie zuvor

Archivmeldung vom 23.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bundesministerin Anja Karliczek während ihres Statements. Bild: "obs/Bundesministerium für Bildung und Forschung/BMBF/Hans-Joachim Rickel"
Bundesministerin Anja Karliczek während ihres Statements. Bild: "obs/Bundesministerium für Bildung und Forschung/BMBF/Hans-Joachim Rickel"

Der Koalitionsausschuss hat ein Sofortausstattungsprogramm in Höhe von 500 Millionen Euro vereinbart, um Schulen sowie Schülerinnen und Schüler in der aktuellen Ausnahmesituation zu unterstützen. Dazu erklärt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek: "Ein Regelbetrieb an den Schulen, wie wir ihn vor der Zeit der Pandemie kannten, wird auf absehbare Zeit wegen der Infektionsgefahr leider nicht möglich sein."

Karliczek weiter: "Daher wird das digitale Lernen im Lernalltag unserer Kinder auch in den nächsten Monaten immer wichtiger werden. Je länger die Schulen nicht in den Regelbetrieb gehen können, desto besser muss unser Schulsystem digital aufgestellt sein. Dafür fördern wir in Zeiten von Corona digitales Lernen wie noch nie zuvor.

Ich bin sehr froh, dass der Koalitionsausschuss beschlossen hat, dafür zusätzlich 500 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Dieses Geld wird dafür verwandt werden, bedürftige Kindern mit mobilen Endgeräten auszustatten. Pro Kind wird nach dem Beschluss ein Betrag von 150 Euro zur Verfügung stehen. Es soll die Ausstattung der Schulen gefördert werden, die für die Erstellung professioneller online-Lehrangebote erforderlich ist.

Darum ist es jetzt ein guter Schritt, dafür zu sorgen, dass sie über die entsprechenden Endgeräte verfügen. Ich werde nun nach einem schnellen Weg suchen, wie die 500 Millionen Euro, die der Koalitionsausschuss gestern Abend beschlossen hat, zielgenau eingesetzt werden können. Wir haben heute mit den Ländern Gespräche dazu aufgenommen.

Ich danke allen Lehrerinnen und Lehrern die sich in Windeseile auf die aktuelle Situation eingestellt haben und nun das digitale Lernen voranbringen. Das ist eine große Herausforderung für sie alle. Ich danke aber auch allen Eltern - den Müttern und Vätern - die ihre Kinder beim digitalen Lernen begleiten. Durch ihr Engagement unterstützen sie ihre Kinder, aber sie tun auch genauso etwas dafür, ganz Deutschland am Laufen zu halten."

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung (ots)


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