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G36-Nachfolger kommt später als geplant

Archivmeldung vom 15.12.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.12.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Sturmgewehr G36
Sturmgewehr G36

Foto: BRFBlake
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Das neue Sturmgewehr der Bundeswehr wird wohl später an die Truppe ausgeliefert, als ursprünglich geplant. Das ließ Generalinspekteur Volker Wieker gestern im Verteidigungsausschuss durchblicken, berichtet "Bild". Die ersten Nachfolger-Waffen für das ausgemusterte G36 würden "2020 oder 2021" den Soldaten übergeben, erklärte Wieker nach Teilnehmerangaben in der Ausschuss-Sitzung im Bundestag.

Ursprünglich war als Auslieferungsstart 2019 im Gespräch. Mit Verwunderung reagierten SPD und Opposition auf die erneute Verzögerung. Dass ein Jahr nach der Affäre um das G36 nicht einmal die Ausschreibungsbedingungen für die neue Waffe feststehen würden, sei "schwer nachvollziehbar", erklärte Grünen-Haushälter Tobias Lindner gegenüber "Bild". Und SPD-Verteidigungsexperte Thomas Hitschler erklärte: "Die Beschaffung eines neuen Sturmgewehrs darf sich nicht noch weiter verzögern."

Anfangs habe die Verteidigungsministerin "fast hysterisch auf eine schnelle Lösung gedrängt". Aber jetzt lasse sie sich Zeit. "Das passt nicht zusammen", erklärte Hitschler der "Bild".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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