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Familienministerin Giffey: "Gute-Kita-Gesetz" soll mehr Qualität und geringere Gebühren bringen

Archivmeldung vom 11.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Franziska Giffey (2018)
Franziska Giffey (2018)

Foto: Martin Kraft
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) erhofft sich von dem sogenannten "Gute-Kita-Gesetz", dass die Kinderbetreuung verbessert und Geringverdiener finanziell entlastet werden. Darüber hinaus wolle sie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besser unterstützen, sagte Giffey am Dienstag im Inforadio vom rbb. Die SPD-Politikerin betonte, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken, müsse es auch finanzielle Anreize geben: "Wir werden im nächsten Jahr eine Fachkräfteoffensive des Bundes starten, um Erzieherinnen und Erzieher zu fördern, gerade auch die praxisorientierte und vergütete Ausbildung zu fördern."

Giffey weiter: "Wer Fachkräfte gewinnen will, der muss anständige Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen schaffen. Das geht nur, wenn wir das Schulgeld überall abschaffen und eine Ausbildungsvergütung einführen."

Giffey verwies darauf, dass der Bund bis 2022 fünf Milliarden Euro bereitstellen will, um die frühkindliche Bildung in allen Bundesländern zu fördern: "Der finanzielle Rahmen ist zwar zunächst befristet, unser Ziel aber ist es, noch weiter zu gehen. Es handelt sich nicht nur um ein Bundesförderprogramm, sondern wir bringen ein Gesetz auf den Weg. Und ein Gesetz sichert, dass sich der Bund auch über das Jahr 2022 hinaus einbringt."

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (ots)

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