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Förderverein Hohenschönhausen: Frühere Grünen-Politiker treten aus

Archivmeldung vom 17.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Hohenschönhausen
Hohenschönhausen

Foto: Anagoria
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die ehemaligen Grünen-Bundestagsabgeordneten Lukas Beckmann und Wolfgang Wieland haben den Förderverein der Stasiopfer-Gedenkstätte Hohenschönhausen unter Protest verlassen. Grund ist die Wahl des neuen Vereinsvorstandes am Montag. "Alle neu gewählten fünf Vorstände wurden auf Vorschlag beziehungsweise mit ausdrücklicher Unterstützung des bisherigen Vorsitzenden Jörg Kürschner gewählt", heißt es in einer Mitteilung der beiden, über die die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerk Deutschland" berichten.

Dabei hätten dessen "zuneigende Haltung zur AfD und seine journalistische Tätigkeit für die Junge Freiheit den Beginn einer Spaltung von Vorstand und Verein ausgelöst". Wörtlich heißt es in der Mitteilung mit Blick auf die Mitgliederversammlung: "Verweise auf jüngste Äußerungen von führenden AfD-Politikern wie Björn Höcke zum Holocaust-Mahnmal in Berlin und Äußerungen des AfD-Vorsitzenden Alexander Gauland über die Zeit des Nationalsozialismus als `Vogelschiss der Geschichte` wurden von mehreren Rednern als dumm oder bedeutungslos abgetan." So verlasse der Verein den antitotalitären Konsens, "dem wir uns verpflichtet fühlen: die NS-Verbrechen nicht durch die Verbrechen des Stalinismus zu relativieren und die stalinistischen Verbrechen nicht mit Hinweis auf die NS-Taten zu bagatellisieren", heißt es in der Mitteilung weiter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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