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SPD-Arbeitsmarktexpertin Griese fordert "Entgeltsicherung" für ältere Arbeitnehmer

Archivmeldung vom 01.03.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.03.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Jobcenter Bild:  blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0
Jobcenter Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0

Die Vorsitzende des Arbeitsausschusses im Bundestag, Kerstin Griese (SPD), hat eine Neuauflage der Entgeltsicherung gefordert. "Wir brauchen eine Rückkehr zur Entgeltsicherung. Dies würde den Anreiz für Arbeitslosengeld-I-Empfänger deutlich erhöhen, einen neuen Job anzunehmen, auch wenn dieser schlechter bezahlt ist", sagte Griese der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

Die Entgeltsicherung sorge dafür, dass die Lohndifferenz zum Teil erstattet werde und die Arbeitslosen- sowie die Rentenversicherung auf dem Niveau der alten besser bezahlten Stelle weiterliefen. "Das wäre für die Beschäftigung Älterer eine große Hilfe", sagte Griese.

Nach der bis 2011 geltenden Regelung der "Entgeltsicherung" zahlte die Bundesagentur für Arbeit an ältere Arbeitnehmer, die nach Arbeitslosigkeit einen schlechter bezahlten Job angenommen haben, einen zeitlich befristeten Zuschuss zum Lohn. Dieser betrug im ersten Jahr 50 Prozent und im zweiten Jahr 30 Prozent der monatlichen Nettoentgeltdifferenz zur vorherigen Stelle. Die schwarz-gelbe Bundesregierung ließ diese Regelung auslaufen.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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