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CSU will Koalitionsverhandlungen mit Freien Wählern aufnehmen

Archivmeldung vom 18.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Fahne Freistaat Bayern
Fahne Freistaat Bayern

Bild: Eigenes Werk /OTT

Nach ihrem schwachen Abschneiden bei der Bayern-Wahl am Sonntag will die CSU Koalitionsverhandlungen mit den Freien Wählern aufnehmen. Das habe das CSU-Präsidium am Donnerstag in einer Telefonschalte beschlossen, berichtet unter anderem der Bayerische Rundfunk (BR) unter Berufung auf Teilnehmerkreise. Beide Parteien sollen demnach ab Freitag über eine Regierungskoalition verhandeln. Am Mittwoch hatte die CSU sowohl mit den Freien Wählern als auch mit den Grünen sondiert.

Nach den Gesprächen mit den Freien Wählern hatten sich beide Parteien optimistisch geäußert. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte gesagt, dass es ein "großes Maß an Übereinstimmung" aber auch noch viel Diskussionsbedarf gebe. Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger hatte deutlich gemacht, dass er keine roten Linien erkennen können, die unüberwindbar wären. Auch wenn es bei "einigen größeren Themen" noch Diskussionsbedarf gebe, sehe er "keine K.-o.-Kriterien, die einer Zusammenarbeit im Wege stünden", so Aiwanger. Dagegen hieß es nach den Sondierungen von CSU und Grünen, dass es einige "tiefe Gräben" zu überwinden gebe. Der neue bayerische Landtag muss laut Landesverfassung spätestens am 5. November zusammenkommen. Die Wahl des Regierungschefs muss im Anschluss innerhalb von einer Woche stattfinden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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