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Niedersachsens Kultusministerium droht Lehrern sich Corona-Tests nicht zu entziehen

Archivmeldung vom 16.04.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.04.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Coronavirus (Symbolbild)
Coronavirus (Symbolbild)

Das Kultusministerium in Niedersachsen droht seinen Lehrern mit massiven Konsequenzen, wenn sie sich der Anweisung des Landes widersetzen, sich regelmäßig auf Corona zu testen. Neben Schülern sind auch Lehrer und sonstiges Schulpersonal seit Wochenbeginn dazu verpflichtet, zweimal wöchentlich vor Schulbesuch einen Selbsttest vorzunehmen.

Dazu hat das Land Millionen von Testkits beschafft. Eine Weigerung könne bei Beamten "ein Dienstvergehen darstellen, das im Rahmen eines Disziplinarverfahrens geahndet werden kann", erklärte Ulrich Schubert, Sprecher des Kultusministeriums, gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Auch tarifbeschäftigte Lehrer hätten den Test-Anweisungen Folge zu leisten und "müssen im Falle der Weigerung mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen rechnen", fügte der Ministeriumssprecher hinzu.

Bislang sind dem Ministerium laut Schubert allerdings noch keine Fälle bekannt, in denen Lehrer sich gegen die Test-Vorgabe des Landes gestellt hätten. Gleichzeitig machte der Sprecher deutlich, dass die Anweisung für alle Lehrer im Land gelte, also auch für diejenigen, die an Schulen in anerkannter freier Trägerschaft beschäftigt seien.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)


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