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Dobrindt will unangemeldete Kontrollen für Schadstoff-Ausstoß

Archivmeldung vom 15.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gabi Eder / pixelio.de
Bild: Gabi Eder / pixelio.de

Angesichts der VW-Affäre um manipulierte Abgaswerte kündigt Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) verschärfte Kontrollen bei allen Automobilherstellern an. "Es wird Kontrollen für Kraftfahrzeuge im Stile von Dopingtests geben", sagte Dobrindt der Zeitung "Bild am Sonntag". Diese würden unangemeldet und jedes Jahr erfolgen. "Nach dem Zufallsprinzip werden Fahrzeuge beispielsweise über Autovermietungen ausgewählt und deren Schadstoffausstoß getestet."

Sein Ministerium wolle sicherstellen, dass solche Manipulationen nicht wieder passieren und werde das Kontrollsystem weiterentwickeln: "Wir bauen eigene staatliche Prüfstände beim Kraftfahrt-Bundesamt auf. Die Aufsicht über die Kontrollstellen hat das Bundesverkehrsministerium. Diese zusätzlichen Prüfungen sollen helfen, durch den VW-Skandal verspieltes Vertrauen in die Autoindustrie wiederherzustellen", so der CSU Politiker.

Neben den Schadstoff-Anti-Doping-Tests plane man unter anderem noch eine Rotation der Prüfdienste und die Offenlegung der Motorsoftware.

VW müsse nach Sicht des Verkehrsministers weltweit Vertrauen zurückgewinnen. Dobrindt: "Dafür ist es wichtig, dass die Verantwortlichen klar benannt und zur Rechenschaft gezogen werden. Ich erwarte, dass Volkswagen vollumfänglich über die Abläufe, die zu der Manipulation geführt haben, Auskunft gibt."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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