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Sachsen-Anhalt: Genscher kritisiert Prioritätensetzung bei Sparpolitik

Archivmeldung vom 05.08.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.08.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Hans-Dietrich Genscher / Bild: fdp-bw.de
Hans-Dietrich Genscher / Bild: fdp-bw.de

"Sachsen-Anhalt ist ein reiches Land. Nicht was den Zustand seiner Staatskasse angeht, wohl aber was seine natürliche Schönheit betrifft, was sein Kulturleben und was seine Wissenschaftswelt angeht", schreibt der ehemalige Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) in seiner Kolumne für die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung.

"Soll das Land aus der gegenwärtigen Lage herauskommen, so muss es bei der Förderung von Wissenschaft und kulturellem Leben ansetzen", heißt es weiter . Die Diskussionen der letzten Jahre bis in die jüngste Gegenwart hinein zeigten, dass es genau an dieser Prioritätensetzung mangele. "Hier geht es wirklich um die Zukunft des Landes. Ein Wissenschaftsinstitut oder eine Fakultät, die man schließt, kann man nicht wie einen Eissalon am nächsten Tag wieder eröffnen. Kulturelles Leben, das mangels Förderung oder ausreichender Förderung erlischt, kann nicht wie eine Kerze ohne Problem wieder angezündet werden. Das sind die Fragen, um die es derzeit geht. Sie sind so elementar, dass sie nicht in den Strudel der Endphase eines Bundestagswahlkampfs hineingeraten dürfen."

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)

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