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NRW-Linkspartei fordert Rücktritt von Bundesgeschäftsführer Höhn

Archivmeldung vom 20.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Matthias Höhn auf dem 4. Parteitag am 10. Mai 2014 in Berlin
Matthias Höhn auf dem 4. Parteitag am 10. Mai 2014 in Berlin

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Landesvorstand der Linkspartei in Nordrhein-Westfalen hat Bundesgeschäftsführer Matthias Höhn und die Parlamentarische Geschäftsführerin Petra Sitte scharf kritisiert und Höhn den Rücktritt nahegelegt. Das berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger". Grund ist ihre Unterschrift unter den Aufruf "Ihr sprecht nicht für uns!", der sich gegen die aus Nordrhein-Westfalen stammende Bundestagsabgeordnete Inge Höger sowie ihre Fraktionskolleginnen Annette Groth und Heike Hänsel richtet. Diese hatten zwei extreme Israel-Kritiker nach Berlin eingeladen, welche später dem Linksfraktionsvorsitzenden Gregor Gysi bis auf die Toilette nachstellten, ihn beschimpften, das Ganze filmten und den Film ins Internet stellten.

In dem Brief des Landesvorstandes an den Parteivorstand und die Bundestagsfraktion von diesem Mittwoch heißt es: "Insbesondere die exponierteren Amts- und Mandatsträger unter den Erstunterzeichnern des Aufrufs "Ihr sprecht nicht für uns!" möchten wir darauf hinweisen, dass ihr medienöffentliches Vorgehen der Partei in dieser Situation weiter schadet. Wir möchten sie an ihre Verantwortung für die Partei erinnern." Dann heißt es weiter: "Es fällt beispielsweise auf, dass unser Bundesgeschäftsführer Matthias Höhn nahezu ausschließlich dann die mediale Öffentlichkeit sucht, wenn es darum geht, gegen Andersdenkende in der eigenen Partei zu keilen. In Fragen einer öffentlichen Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner - eine der Hauptaufgaben eines Bundesgeschäftsführers - ist er dagegen kaum wahrnehmbar. Ähnlich verhält es sich mit unserer Parlamentarischen Geschäftsführerin Petra Sitte. In Bezug auf Matthias Höhn kommen bei uns jedenfalls zunehmend Zweifel auf, ob er für das wichtige Amt des Bundesgeschäftsführers überhaupt geeignet ist."

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)

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