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FDP kann sich sowohl Soli-Senkung als auch Abbau der kalten Progression vorstellen

Archivmeldung vom 05.11.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.11.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Christian Lindner Bild: www.christian-lindner.de
Christian Lindner Bild: www.christian-lindner.de

FDP-Generalsekretär Christian Lindner ist Berichten entgegengetreten, die geplante Steuersenkung solle nach dem Willen der Liberalen bereits 2012 in Kraft treten. "Die CDU will die kalte Progression über den Steuertarif reduzieren. Die CSU setzt auf den Solidaritätszuschlag. Die Union muss klären, was sie will. Wenn sie sich einigen, kann das mit Wirkung für 2013 ins Gesetzblatt. Übrigens sind notfalls auch Kombinationen, etwa über Freibeträge, denkbar", sagte Lindner der "Bild am Sonntag".

Grundsätzlich zeigte Lindner Sympathien für den Abbau der kalten Progression: "Der Staat darf sich nicht an der Inflation bereichern, wie das SPD und Grüne noch kaltlächelnd hinnehmen wollen. Es widerspricht der Steuergerechtigkeit, wenn ein Facharbeiter ein Prozent Gehaltserhöhung bekommt, dann aber zwei Prozent mehr Steuer zahlen muss." Der FDP-Generalsekretär hat nach eigenen Angaben keine Zweifel, dass Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) weiter zum gemeinsamen Ziel von Steuersenkungen steht. Lindner: "Ich vertraue ihm."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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