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Liefery-Chef fordert Erleichterungen für Start-ups in Deutschland

Archivmeldung vom 09.12.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.12.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Cristine Lietz / pixelio.de
Bild: Cristine Lietz / pixelio.de

Der Start-up-Unternehmer Nils Fischer klagt über schwierige Bedingungen für eine Firmengründung in Deutschland. Zusammen mit zwei weiteren Gründern hat er den Lieferdienst Liefery aufgebaut. "In Deutschland wird es einem ganz schön schwer gemacht", sagte Fischer der "Welt am Sonntag" und nannte als Beispiel das hiesige Arbeitsrecht.

"Es ist nicht gerade im Sinne der Gründer ausgestaltet. Junge Firmen müssen flexibel sein", sagte Fischer. Es könne passieren, dass ein Start-up Mitarbeiter für eine Aufgabe einstelle und einige Monate später bemerke, dass dieser Bereich gar nicht mehr gebraucht werde. Zu der Zeit könne das Unternehmen sich aber praktisch kaum noch von den Beschäftigten trennen. "Für solche Fälle sollte es Extra-Regeln geben. Dann würden sich neue Unternehmen auch schneller trauen, Personal einzustellen", sagte Fischer. Auch organisatorische Prozesse wie die Eröffnung eines Firmenkontos müssten vereinfacht werden.

In seiner Branche, der Logistik und Paketzustellung erwartet der Unternehmer schon bald Veränderungen. "Die alten Systeme werden irgendwann zusammenbrechen", sagte Fischer. So werde es in Zukunft kleine Umschlagplätze, sogenannte Microhubs, in den Städten geben, von denen aus Elektrofahrzeuge oder Fahrräder die Zustellung übernähmen. "Es wird viel mehr Varianten geben, von der Zustellung in den Kofferraum des Autos bis zum Einsatz autonomer Zustellfahrzeuge", sagte Fischer. Liefery arbeitet mit etwa 4.500 Kurieren zusammen und stellt derzeit in 25 Großstädten rund 600.000 Pakete im Monat an Privatadressen zu.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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