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Hessische Regierung legt Programm zur Vermittlung von Arbeitslosen vor

Archivmeldung vom 14.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Marcus Bocklet (2013).
Marcus Bocklet (2013).

Foto: Martin Rulsch
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die schwarz-grüne Landesregierung in Hessen legt ein Programm auf, um schwer vermittelbaren Arbeitslosen auf Dauer einen regulären Job in öffentlicher Beschäftigung zu verschaffen. Das kündigte der Grünen-Sozialpolitiker Marcus Bocklet in der "Frankfurter Rundschau" an. "Das ist ein Riesensprung in der Arbeitsmarktpolitik in Hessen", sagte Bocklet der "Frankfurter Rundschau" am Donnerstag. Der soziale Arbeitsmarkt sei "ein neues Instrument" für Hessen.

Mehrere zehntausend Frauen und Männer sind hierzulande länger als ein Jahr ohne Arbeit und häufig ohne Perspektive, weil sie wegen Krankheit, Sucht, psychischer Probleme oder mangelnder Qualifikation keine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt bekommen. Für gut 500 von ihnen will das Land vom nächsten Jahr an ein Angebot machen, wie Bocklet in der "Frankfurter Rundschau" ankündigte. Sie könnten etwa als Gärtner oder Hausmeister tätig sein - auf Stellen, die ansonsten nicht zu besetzen wären. Dafür würden vier Millionen Euro in den Haushalt 2015 eingestellt.

Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) bestätigte der "Frankfurter Rundschau", dass Hessen mit dem Programm "Arbeit statt Arbeitslosigkeit über Landesmittel finanzieren" wolle. Zur Höhe wollte er sich nicht äußern.

Die CDU hatte den sozialen Arbeitsmarkt im vorigen Jahr noch abgelehnt. Im Koalitionsvertrag verständigten sich beide Seiten aber auf ein solches Landesprogramm.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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