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Lehrer in NRW kritisieren Schulministerin

Archivmeldung vom 17.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de
Bild: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Der Präsident des nordrhein-westfälischen Lehreverbands, Andreas Bartsch, hat Zweifel an der zeitlichen Machbarkeit der Schulöffnung geäußert. Bartsch sagte der Düsseldorfer "Rheinischen Post": "Der Zeitplan ist zu ambitioniert." Ihm sei ein Fall bekannt, in dem ein Dezernent händeringend versuche, Desinfektionsmittel für seine 50 Schulen zu bekommen - 40 habe er bislang zusammenbekommen. "Die Märkte sind ja de facto tot", sagte Bartsch.

"Auch Fragen der Reinigung - bisher nur alle zwei Tage - müssen geklärt werden, genauso bauliche Maßnahmen und Kapazitäten bei der Beförderung aufgebaut werden. Da macht es sich die Ministerin schon einfach, wenn sie sagt, die Schulen hätten ja gewusst, dass es am 20. April wieder losgehen könnte." Die Politik habe ja bis Donnerstag gebraucht, um klare Vorgaben zu machen. Mit Blick auf die Risikogruppe bei den Lehrern sagte Bartsch: "Auf die jungen und mittelalten Lehrer kommen in den nächsten Wochen deutliche Mehrbelastungen zu."

Quelle: Rheinische Post (ots)


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