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Künast: Wir setzen auf Rot-Grün

Archivmeldung vom 26.10.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.10.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Renate Künast Bild: gruene.de
Renate Künast Bild: gruene.de

Grünen-Fraktionschefin Renate Künast hält an einer Koalition mit der SPD nach der Bundestagswahl im kommenden Jahr fest. "Wir setzen auf Rot-Grün - ich bleibe jedenfalls dabei. Die Konsequenz aus Grün in Stuttgart und Grün-Rot in Baden-Württemberg ist Rot-Grün in Niedersachsen und im Bund", sagte Künast der "Superillu".

Die rechnerische Mehrheit in Berlin und die Regierungsbeteiligungen in Schleswig-Holstein und NRW gäben den Grünen Rückenwind für die Wahlen im Bund, so Künast weiter. Nach der Oberbürgermeisterwahl in Stuttgart sehe sie erst recht keinen Grund für eine andere Farbspieldebatte - ob Schwarz-Grün oder eine Ampelkoalition. "Wieso sollen wir ausgerechnet mit denen zusammen gehen, die uns gerade massiv attackieren, und gegen die wir trotzdem gewonnen haben", sagte Künast.

Die Fraktionschefin betonte zudem die Eigenständigkeit der Grünen. "In Grün steckt nur eines: Grün! Wir leiten uns weder von den Konservativen noch von den Sozialdemokraten ab, sondern sind eine eigenständige politische Wertefamilie. Wir stehen für Werte, die heute die Mitte der Gesellschaft umtreiben und die mehrheitsfähig sind."

Künast hat keine Angst vor Steinbrück

Grünen-Fraktionschefin Renate Künast hat nach eigener Aussage keine Angst vor dem SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück. Die manchmal ruppige Art von Steinbrück sorge sie nicht, so Künast. "Ich habe keine Angst vor Peer Steinbrück", erklärte die Grünen-Politikerin im Gespräch mit der Zeitschrift "Superillu".

Gleichzeitig betonte Künast, dass es mit einem möglichen Kanzler Steinbrück keine Renaissance der "Basta"-Politik geben werde. "Einsame Entscheidungen zweier Herren, abgemacht bei Rotwein hinter verschlossenen Türen - das wird so nicht mehr laufen", sagte Künast. Um so einen Politikstil zu dulden, sei das grüne Selbstbewusstsein zu groß geworden. "Wer heute `Basta` sagen würde, würde einen `Lach`-Sturm im Netz ernten."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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