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Staatsanwältin wechselt in die Berliner Politik: Vera Junker wird Staatssekretärin für Finanzen

Freigeschaltet am 10.09.2019 um 12:22 durch Andre Ott
Vera Junker (2019)
Vera Junker (2019)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Finanzsenator Mathias Kollatz (SPD) hat mit der prominenten Berliner Juristin Vera Junker eine Besetzung für den vakanten Posten der Staatssekretärin in seiner Verwaltung gefunden. Die 57-Jährige ist seit 2006 Leitende Oberstaatsanwältin in Berlin - und den Berlinern vor allem als Anklägerin im Bankenskandal in Erinnerung.

Am Dienstagvormittag wurde im Senat beschlossen, dass Vera Junker als Staatsekretärin in die Finanzverwaltung wechselt. Junker hat in Münster Jura studiert und ist 1991 nach Berlin gewechselt. Seit 1977 ist die SPD-Mitglied und seit Jahren im Bezirk Reinickendorf aktiv. Sie wird die große Lücke füllen, die Margaretha Sudhof hinterlässt - die als Staatssekretärin ins Bundesjustizministerium wechselt. Sudhof hatte den Job noch unter dem damaligen Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) bekommen, der sie 2012 aus dem Bundesinnenministerium in die Berliner Verwaltung geholt hatte.

Zuletzt war darüber spekuliert worden, ob der frühere Landesvorsitzende Jan Stöß den Posten des Finanzstaatssekretärs bekommen könnte. Der kehrt nun nach zwei Jahren am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe zwar nach Berlin zurück, wird aber lediglich Abteilungsleiter in der Finanzverwaltung. Dem Vernehmen nach wollte Kollatz gerne wieder eine Frau als Nachfolgerin für Sudhof haben.

Quelle: Der Tagesspiegel (ots)

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