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Saarlands Ministerpräsident hält Verschärfungen für möglich

Archivmeldung vom 14.11.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.11.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Hier ist die "Epidemische Lage von nationaler Tragweite" zu sehen: Zahl der "COIVD-19 Toten" im Verhältnis zur Bevölkerungszahl, Stand 04.11.2020
Hier ist die "Epidemische Lage von nationaler Tragweite" zu sehen: Zahl der "COIVD-19 Toten" im Verhältnis zur Bevölkerungszahl, Stand 04.11.2020

Bild: CIDM.online / Eigenes Werk

Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat für die Ministerpräsidentenkonferenz am Montag eine "ungeschminkte Bestandsaufnahme über die Pandemielage in Deutschland" und eine mögliche Verschärfung der Schutz-Maßnahmen in Aussicht gestellt.

"Wir müssen kritisch prüfen, ob unsere bislang ergriffenen Maßnahmen ausreichen um das Infektionsgeschehen in Griff zu bekommen oder ob wir und wo wir gegebenenfalls nachbessern oder sogar noch nachschärfen müssen", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

Hans zeigte sich über die aktuelle Lage alarmiert. "Um Entwarnung zu geben, ist es noch zu früh und die Entwicklung immer noch dramatisch." Auch wenn an manchen Tagen mittlerweile die Infektionszahlen weniger stark stiegen, könne man noch nicht von einer Trendwende sprechen, sagte er. "Wir haben es nach wie vor mit einem Infektionswachstum zu tun und damit bleibt die Lage in unseren Intensivstationen bedrohlich." Er könne daher nur davor warnen, jetzt zu schnell zu viel zu lockern. "Das lassen die aktuellen Zahlen nicht zu. Von einem Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner pro Woche sind wir derzeit noch meilenweit entfernt." Hans forderte zudem neue Hilfen für die stark belasteten Kliniken.

"Die Situation in unseren Kliniken ist ernst", sagte Hans. Planbare Operationen müssten verschoben werden, um Personal für Covid-19 Patienten verfügbar zu haben. "Deshalb brauchen wir wieder dringend einen Rettungsschirm für unsere Krankenhäuser, ähnlich wie wir ihn schon einmal hatten, um unsere Kliniken vor dem finanziellen Kollaps zu schützen." Zugleich zeigte sich Hans "erleichtert", dass der Bundesfinanzminister die Bundeshilfen für Selbständige, Soloselbständige und Unternehmen in Höhe von bis zu 75 Prozent ihres Umsatzes aus November 2019 "jetzt endlich frei gegeben hat und es zu keiner weiteren Verzögerung mehr kommt".

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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