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Niebel will erneut FDP-Präsidiumsmitglied werden

Archivmeldung vom 15.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dirk Niebel Bild: dirk-niebel.de
Dirk Niebel Bild: dirk-niebel.de

FDP-Präsidiumsmitglied Dirk Niebel will sich, trotz heftiger innerparteilicher Kritik an ihm im Zusammenhang mit der Krise von Parteichef Philipp Rösler, erneut um einen Platz im Spitzengremium der Partei bewerben. "Wenn mein Landesverband mich wieder nominiert, werde ich antreten", sagte Niebel der "Leipziger Volkszeitung". Niebel verwies darauf, dass das baden-württembergische FDP-Präsidium davon ausgehe, "dass der Landesverband mich nominiert".

Der Südwest-Verband der Liberalen will an diesem Wochenende seine Kandidaturen für den am 9. und 10. März in Berlin geplanten Wahlparteitag der FDP beschließen. Neben Niebel soll danach auch wieder Birgit Homburger als stellvertretende Bundesvorsitzende aufgeboten werden.

Das personelle Doppelpaket aus dem Südwesten könnte Rösler in Schwierigkeiten bringen. Der will auch in den Gremien für klare Verhältnisse unter seiner Führung sorgen. Bei den Bewerbungen von Homburger und Niebel baut die Landespartei, nach Informationen der Zeitung, auf die feste Vereinbarung mit dem amtierenden FDP-Chef Rösler aus der Zeit, als Frau Homburger zugunsten von Rainer Brüderle den Posten der Fraktionsvorsitzenden im Bundestag freimachen musste. Dies war Voraussetzung, dass im Gegenzug Rösler das Bundeswirtschaftsministerium von Brüderle übernehmen konnte. Homburger und Niebel, so argumentiert der FDP-Landesverband heute, seien damals und heute als Kandidaten für die Spitze "mit Zustimmung und mit Unterstützung von Philipp Rösler" bis zum Ende dieser Legislaturperiode gesetzt.

Mit dem Kieler Fraktionschef Wolfgang Kubicki hat ein zusätzlicher Kandidat Ambitionen für das Präsidium angemeldet. Kubicki kündigte gegenüber der Zeitung an: "Ich will mitbestimmen, was die Wahlkampfplanung angeht." Auch deshalb wolle er sich um einen Sitz im nächsten FDP-Präsidium bewerben. Die FDP habe sich nach der Bundestagswahl zu sehr auf das Image eines Ansprechpartners für Hedgefonds-Manager oder Investmentbanker reduzieren lassen. Er sei 42 Jahre in der Partei, habe sechs Mal als Spitzenkandidat im Norden Erfolge erzielt und dabei in zwei Wahlkämpfen, 2000 und 2012 in einer Situation Erfolg gehabt, "als viele die FDP längst abgeschrieben hatten". Seiner Ansicht nach werde es das bisherige FDP-Präsidiumsmitglied Dirk Niebel "richtig schwer" haben, wenn er sich der Wiederwahl stelle.

Quelle: Leipziger Volkszeitung (ots)

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