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Ramelow weiter für Kandidatur Bartschs zum Linken-Vorsitz

Archivmeldung vom 24.05.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.05.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dietmar Bartsch Bild: die Linke
Dietmar Bartsch Bild: die Linke

Nach Einschätzung des Thüringischen Fraktionschefs der Linken, Bodo Ramelow, spricht nichts dagegen, dass Dietmar Bartsch auch gegen ein weibliches Bewerber-Duo für den Parteivorsitz kandidiert. "Er hat seine Kandidatur sehr frühzeitig erklärt und damit Klarheit geschaffen. Deshalb kann ich überhaupt nicht erkennen, warum er sie zurückziehen sollte", sagte Ramelow der "Saarbrücker Zeitung". Mehrere Kandidaturen seien "kein Kuddelmuddel, sondern Ausdruck von Demokratie und Stärke, wenn dabei am Ende alle in der Partei mitgenommen werden".

"Zwei Frauen an der Spitze wären sicher ein Gewinn", so Ramelow weiter. Aber die entscheidende Frage sei, wer dann andere wichtige Posten wie etwa den des Bundesgeschäftsführers oder Bundesschatzmeisters besetze. "Ich kann mir Dietmar Bartsch an mehreren Stellen unserer Partei vorstellen, weil ich um seine Leistungsfähigkeit weiß", so Ramelow. Das Fatale sei, dass darüber seit Monaten nicht gesprochen worden sei. "Zu verdanken haben wir das in erster Linie dem amtierenden Vorsitzenden Klaus Ernst, der hier seiner Verantwortung nie nachgekommen ist", kritisierte Ramelow.

Bartsch bekräftigte gegenüber dem Blatt noch einmal seine Kandidatur: "Ich habe mein Angebot schon im November unterbreitet und werde das jetzt auch auf den Regionalkonferenzen der Partei tun".

Linke-Parteivize Bierbaum will Wagenknecht als Kandidatin für Parteivorsitz

Der stellvertretende Vorsitzende der Linken, Heinz Bierbaum, hat die stellvertretende Partei- und Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht gebeten, auf dem Parteitag in Göttingen für den Parteivorsitz zu kandidieren. "Das ist eine Überlegung, die sinnvoll ist", sagte er der "Mitteldeutschen Zeitung". "Man muss mit ihr nochmal näher sprechen. Bisher hat sie sich meines Erachtens noch nicht entschieden."

Bierbaum ist ein Vertrauter des ehemaligen Parteivorsitzenden und Wagenknecht-Lebensgefährten Oskar Lafontaine. Der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko erklärte dem Blatt: "Ich würde ihre Kandidatur begrüßen. Sahra Wagenknecht kann in der Euro-Krise finanzpolitisch Pflöcke einschlagen." Das sei wichtig.

Wagenknecht will Linke angriffslustiger machen

Die stellvertretende Parteivorsitzende der Linken, Sahra Wagenknecht, fordert eine Parteiführung, die für das gesamte Spektrum der Linkspartei steht und die Partei wieder angriffslustiger macht. Wagenknecht sagte der "Bild-Zeitung": "Wir brauchen eine neue Führung, die die gesamte Linke und den Kurs des Parteiprogramms verkörpert. Wir müssen wieder angriffslustig werden und unsere Attacke auf den politischen Gegner lenken statt auf uns selbst."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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