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Müntefering strikt gegen höhere Altersgrenze bei Rente

Archivmeldung vom 19.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Franz Müntefering Bild: nrwspd, on Flickr CC BY-SA 2.0
Franz Müntefering Bild: nrwspd, on Flickr CC BY-SA 2.0

Der frühere Bundesarbeitsminister Franz Müntefering lehnt die von Experten und Wirtschaftsvertretern geforderte Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters strikt ab. "Ich bin dagegen, eine neue, höhere Altersgrenze zu setzen", sagte der frühere SPD-Vorsitzende dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Das faktische Renteneintrittsalter ist deutlich gestiegen. 1998 lag es bei 58 Jahren, inzwischen bei 63 im Schnitt, steigend, auch weil die Wirtschaft Ältere braucht."

Müntefering, der in seiner Ministerzeit den schrittweisen Übergang zur Rente mit 67 eingeleitet hatte, fordert jedoch mehr Flexibilität beim Renteneintritt. "Wir müssen flexibler werden", sagte Müntefering. Auch wenn die Rente mit 67 erreicht sei, "werden Arbeitnehmer mit mehr als 45 Beitragsjahren noch mit 65 in Rente gehen können, ohne jeden Abschlag". Die Angst vor Altersarmut hält Müntefering, der inzwischen Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren- Organisationen ist, für übertrieben. "Es wird sehr viel Angst gemacht. Das ist nicht gut", sagte er. "Die allermeisten Renten werden auch in Zukunft ordentlich sein. Gerade in Haushalten, in denen mehrere Renten zusammenkommen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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