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Niedersachsens CDU-Chef Althusmann warnt vor Instabilität des Rentensystems

Archivmeldung vom 12.11.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.11.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bernd Althusmann (2016)
Bernd Althusmann (2016)

Bild: Screenshot Interview RTL Nord

Niedersachsens Wirtschaftsminister und CDU-Landesvorsitzender Bernd Althusmann sieht unabhängig vom Kompromiss der großen Koalition zur Grundrente eine schwere Krise auf das deutsche Rentensystem zukommen. "Was mich aber umtreibt, ist die mathematische Gewissheit, dass unser Rentensystem keineswegs sicher ist", sagte Althusmann der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

Die Lücke zwischen der Zahl der älter werdenden Menschen und der Zahl der Beitragszahler werde immer größer und sei nur "mit einem ehrlichen und ernsthaften Kraftakt" zu schließen. Hier sei der Handlungsbedarf ebenso groß, wie er bei der Grundrente gewesen sei.

Althusmann, der in der Vergangenheit die Frage nach einem Renteneintrittsalter über 67 Jahren aufgeworfen hat, legte sich nicht auf Maßnahmen fest. Den Kompromiss zur Grundrente verteidigte er. Ziel sei gewesen, eine für alte Menschen entwürdigende Altersarmut besser zu verhindern und gleichzeitig die Zielgenauigkeit einer Sozialleistung zu erhöhen: "Dem rücken wir jetzt näher." Er mahnte: "Der bürokratische Aufwand muss so gering wie möglich sein. Der Datenaustausch zwischen Finanzamt und Rentenversicherung wird sicher alle Beteiligten noch fordern."

Quelle: Rheinische Post (ots)

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