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Barley beklagt Diskriminierung von Frauen in der Politik durch AfD Fraktion

Archivmeldung vom 12.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Erhobener Zeigefinger (Symbolbild)
Erhobener Zeigefinger (Symbolbild)

Bild: CFalk / pixelio.de

Für Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) werden Frauen in der Politik ungerechter behandelt als Männer. So werde die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles "oft härter und manchmal klar unfairer als ihre männlichen Kollegen" angegangen, sagte Barley der "Bild am Sonntag". Laut Barley gibt es im Parlament Diskriminierung und gezielte Schmähungen aus der AfD-Fraktion gegenüber weiblichen Abgeordneten: "Wenn Frauen im Bundestag reden, höre ich oft beleidigende Bemerkungen über Stimme oder Aussehen, vor allem aus den Reihen der AfD. Es gibt immer noch Männerbünde, bei denen es zum guten Ton gehört, Frauen runterzumachen."

Auch die Justizministerin hat mehrfach erlebt, wie ihr Kleidungsstil bewertet wurde: "Natürlich registriere ich, wenn bei mir über die Länge meiner Röcke diskutiert wird." Barley sagte, dass sie sich von Kritikern nicht ihre Kleidung vorschreiben lässt. "Wenn man so groß ist wie ich, dann endet der Standardrock über dem Knie. Soll ich je tzt wirklich aufhören, Röcke und Kleider zu tragen? Ich finde, jede Frau muss das anziehen, was ihr gefällt." Barley trägt gerne Schuhe mit hohem Absatz und setzt die manchmal politisch ein: "Ich selbst mag High Heels. Und manchmal sind die sogar politisch praktisch. Einem schwierigen Gesprächspartner im wahrsten Sinne des Wortes auf Augenhöhe zu begegnen, ist ein guter Anfang."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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