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AfA-Chef Klaus Barthel kritisiert neue SPD-Spitze

Archivmeldung vom 11.12.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.12.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
(Symbolbild)
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Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Der Vorsitzende des SPD-Arbeitnehmerflügels AfA, Klaus Barthel, hat seine Partei davor gewarnt, die Interessen der klassischen Arbeiterschaft aus dem Blick zu verlieren. "Die SPD ist immer die Partei der arbeitenden Mitte gewesen. Offengestanden ist mir das beim Parteitag am vergangenen Wochenende zu kurz gekommen", sagte Barthel dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

"Sowohl am Freitag als auch am Samstag wurde viel über Klimaschutz und soziale Absicherung diskutiert, und beides sind auch wichtige Themen", so Barthel weiter. "Wenn aber das erste klassische Arbeitnehmerthema erst am Sonntagmorgen mit dem Initiativantrag Stahl diskutiert wird, müssen wir uns schon fragen, ob die Schwerpunktsetzung die richtige ist", so der AfA-Chef. Er erwarte, dass dieser Eindruck nun schnell korrigiert werde, sagte Barthel. "Wir müssen in den kommenden Wochen hart daran arbeiten, den blinden Fleck bei Arbeitnehmerfragen wieder zu beseitigen. Die neue SPD-Führung muss die Interessen der Arbeiterschaft stärker betonen", so der AfA-Chef.

"Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans müssen an dieser Stelle bald nachlegen. Ich bin aber zuversichtlich, dass sie das auch tun werden." Die neuen SPD-Vorsitzenden Esken und Walter-Borjans hatten im parteiinternen Wahlkampf einen Schwerpunkt auf die Klimapolitik gelegt und stärkere Anstrengungen gefordert, um den Ausstoß von Tre ibhausgasen zu senken. Das Thema Klimaschutz will das sozialdemokratische Spitzenduo nun auch bei den anstehenden Gesprächen mit der Union auf die Agenda bringen und Nachbesserungen am Klimapaket der Bundesregierung erreichen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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