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Thüringens AfD-Chef Björn Höcke erneuert Angebot an CDU und gesteht eigene Fehler ein

Archivmeldung vom 30.11.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.11.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Björn Höcke (2019)
Björn Höcke (2019)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Thüringens AfD-Chef Björn Höcke hat sein Angebot der Tolerierung einer CDU-Minderheitsregierung erneuert und gleichzeitig persönliche wie auch Fehler seiner Partei zugegeben. "Wir sind bereit, einen großen Schritt in Richtung der Union zu tun. Wir haben eine einzigartige Situation in Thüringen", äußerte sich Höcke am Rande des AfD-Bundesparteitags im Fernsehsender phoenix (Samstag, 30. November).

Man würde ohne Vorbedingungen in Gespräche mit der CDU gehen, "und wer dann Ministerpräsident wird, muss sich aus diesen Gesprächen ergeben". Die CDU müsse sehen, dass ihr derzeitiger Weg "in die politische Bedeutungslosigkeit führt". Verantwortlich dafür sei die Bundeskanzlerin. "Dass Frau Merkel diesem Land schweren Schaden zugefügt hat, davon bin ich überzeugt." Die Union sei aufgefordert, an ihre liberale-konservativen Wertvorstellungen anzuknüpfen. "Wenn sie wieder kernig wird, wird sie automatisch einen Geist in sich haben, an den wir andocken können, wo wir uns künftig vielleicht auch als Partner sehen."

Höcke gestand eigene Fehler in der Vergangenheit ein. "Natürlich sind hier und da Grenzverletzungen passiert, vielleicht haben wir manchmal überzogen, aber wir waren alles Neulinge vor sechs Jahren", erklärte der Thüringer AfD-Vorsitzende. Auch persönlich habe er nicht alles richtig gemacht. "Da sind wichtige Themen in einer falschen Atmosphäre einfach vergeigt worden von mir." Dies sei der Tatsache geschuldet, "dass ich eben kein Politik-Profi bin". Viele Menschen hätten ihm das inzwischen verziehen und freuten sich, dass es auch kantige Politiker in Deutschland gebe. "Wir haben gelernt, ich habe gelernt, was den Ausdruck angeht."

Quelle: PHOENIX (ots)


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