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Linkspartei ruft SPD zum Aufstand gegen Steinbrück auf

Archivmeldung vom 13.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Katja Kipping Bild: katja-kipping.de
Katja Kipping Bild: katja-kipping.de

Die Vorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping, hat angesichts der provokanten "Stinkefinger"-Geste von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück dessen Partei zu Konsequenzen aufgefordert. "Der größte Gegner der SPD ist ihr Kanzlerkandidat. Das Maß ist mehr als voll", sagte Kipping "Handelsblatt-Online". "Eigentlich müsste es in der SPD einen Aufstand gegen Steinbrück geben."

Nach Kippings Überzeugung dürfte der "größte informelle Flügel der SPD" im Moment "Sozialdemokraten gegen Steinbrück" heißen. "Er hat die Partei mit ein paar achtlosen Worten auf einen fatalen Abgrenzungskurs nach links festgelegt. Er gibt mit seinem Stinkefinger stellvertretend für die Partei die Wahl auf", sagte sie. Und Steinbrück sei im Moment sogar drauf und dran, das Wahlprogramm der SPD schon eine Woche vor der Wahl für ein paar Ministersessel an Kanzlerin Angela Merkel zu verkaufen. "Er versemmelt gerade die letzte reale Chance, eine schwarz-gelbe Mehrheit zu verhindern", betonte die Linksparteichefin.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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