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Turner: Merkel sollte mehr auf Probleme der Städter eingehen

Archivmeldung vom 23.10.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.10.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dr. Angela Merkel Bild: CDU/Laurence Chaperon
Dr. Angela Merkel Bild: CDU/Laurence Chaperon

Der bei der Stuttgarter Oberbürgermeister-Wahl unterlegende CDU-Kandidat Sebastian Turner hat Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel dazu aufgefordert, mehr auf die Probleme der Städter einzugehen. "Die Themen, die für Städter von Bedeutung sind, müssen vorne ins Schaufenster. Sie können in Stuttgart am Wahlstand noch so oft "Kita" sagen, wenn die Wähler in der "Tagesschau" immer nur "Betreuungsgeld" hören", sagte Turner im Gespräch mit der "Welt".

Über die Unterstützung im bürgerlichen Lager wolle er sich aber nicht beschweren. Letztlich habe sein Konkurrent, der Grünen-Politiker Fritz Kuhn, einen höheren Bekanntheitsgrad gehabt. "Ich hatte in weniger als einem Jahr 30 Jahre Werkeln-an-der-Bekanntheit aufzuholen", betonte Turner. Ohnehin stimmten im Süden viele der Grundkoordinaten des Parteiensystems nicht: "Die Arbeiter wählen eher CDU, die Bildungsbürger eher grün."

Laschet: In den Großstädten müssen CDU-Politiker "Kümmerer" sein

Der CDU-Landeschef von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, fordert eine bürgernahe Politik von seiner Partei in den Großstädten. Dazu brauche man auch mehr "Kümmerer" vor Ort, sagte der CDU-Politiker der "Welt". "Klar ist: Die CDU ist auf Dauer nicht regierungsfähig, wenn sie nicht auch in den großen Städten stärkste politische Kraft ist - darum müssen wir kämpfen. Das kann die CDU mit kluger, bürgernaher Politik, mit Präsenz vor Ort und guten Ideen erreichen", sagte Laschet. Entscheidend sei die Persönlichkeit des Kandidaten, der sich um die Probleme der Menschen vor Ort kümmern müsse. "Kümmerer sind wichtiger als eine neue Programmatik. Wir dürfen nicht den Grünen nachlaufen, das wäre falsch." Fritz Kuhn habe in Stuttgart gewonnen, weil er sich bürgerlich gegeben habe, betonte der CDU-Landeschef von NRW.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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