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Ohoven: Schäuble sollte Widerstand gegen Entlastung des Mittelstands aufgeben

Archivmeldung vom 15.12.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.12.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Mario Ohoven Bild: BVMW
Mario Ohoven Bild: BVMW

Zu der Weigerung des Bundesfinanzministers, den Schwellenwert von Sofortabschreibungen geringwertiger Wirtschaftsgüter anzuheben, erklärt Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW).

Ohoven weiter"Ich fordere die Bundesregierung auf, die Abschreibungsregeln für Unternehmen mittelstandsfreundlich zu reformieren. Dazu gehört die Anhebung der Grenze für den Sofortabzug von Anschaffungskosten von 410 Euro auf 1.000 Euro. Herr Schäuble sollte seinen Widerstand gegen eine Entlastung des Mittelstands aufgeben. Zumal es sich um eine Steuerstundung über wenige Jahre handelt, die den Fiskus praktisch nichts kostet.

Schäubles Weigerung, den Schwellenwert von Sofortabschreibungen anzuheben, verhindert eine Entbürokratisierung im Mittelstand. Zudem unterbleiben Anreize für dringend benötigte Investitionen in die Digitalisierung unserer Betriebe. Der vielfach versprochenen Entlastung müssen endlich konkrete Schritte folgen. Es ist schon bemerkenswert, dass die SPD hier mit gutem Beispiel vorangehen will. Herr Schäuble ist gut beraten, den Mittelstand mit Blick auf die Bundestagswahl nicht weiter gegen die Union aufzubringen."

Quelle: BVMW (ots)

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