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Rentenpräsidentin für Hinzuverdienstmöglicheit bei Flexi-Rente

Archivmeldung vom 27.03.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.03.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Symbolbild
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Bild: Eigenes Werk /OTT

Die in der Coronakrise stark verbesserten Hinzuverdienstregeln bei der Flexi-Rente sollten nach Auffassung von Rentenpräsidentin Gundula Roßbach dauerhaft erhalten bleiben. "In der Pandemie ist die Hinzuverdienstgrenze bei vorgezogenen Altersrenten von 6.300 Euro im Jahr angehoben worden. Bis Ende 2021 darf man nun 46.000 Euro anrechnungsfrei zu dieser Rente hinzuverdienen", sagte sie der "Rheinischen Post".

Sie erwarte, dass das die Flexi-Rente attraktiver macht. "Man sollte das evaluieren und prüfen, ob es Sinn macht, auch nach der Pandemie an den großzügigeren Hinzuverdienstregeln festzuhalten", sagte die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung.

"Und wir brauchen einen Weckruf: Wir sollten im fortgeschrittenen Erwerbsalter wegkommen von dem Denken `Was kann ich nicht mehr` und hinkommen zu dem Gedanken `Was kann ich noch.`" Die Kompetenzen Älterer seien weiterhin vielfältig einsetzbar, vor und nach dem Rentenbeginn, sagte Roßbach, die auch Mitglied der Rentenkommission der Bundesregierung ist. "Wir sollten flexibler werden und wegkommen von dieser starren Grenze im Kopf, die das Renteneintrittsalter bisher setzt", sagte sie.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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