Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Politik Bund setzt auf eigene BER-Kontrolleure

Bund setzt auf eigene BER-Kontrolleure

Archivmeldung vom 04.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Layout des Flughafens Berlin Brandenburg (BER/EDDB) zum Eröffnungszeitpunkt
Layout des Flughafens Berlin Brandenburg (BER/EDDB) zum Eröffnungszeitpunkt

Foto: CellarDoor85 (Robert Aehnelt)
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Bund will mit eigenen Kontrolleuren versuchen, die Probleme beim Berliner Hauptstadtflughafen BER in den Griff zu bekommen. Zum 1. Mai habe das Bundesverkehrsministerium eine eigene "Stabstelle Flughafen Berlin/Brandenburg" eingerichtet, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf Regierungskreise.

Bis zu zehn Mitarbeiter sollen daran arbeiten, die Berichts- und Controllingstrukturen in der Flughafengesellschaft zu verbessern. Ziel des Stabs sei es, "Handlungsoptionen" zu erarbeiten "und insbesondere auch, diese in Abstimmung mit den Gesellschaftern Berlin und Brandenburg gegenüber der Geschäftsführung des Flughafens Berlin/Brandenburg durchzusetzen", wie der Zeitung zufolge in einem Vermerk steht.

Auch gehe es darum, wieder "eine Gesprächsebene mit den anderen Gesellschaftern zu finden". Der Stab sei Staatssekretär Michael Odenwald zugeordnet. In der Vergangenheit hatte es vor allem wegen der mangelnden Kontrolle immer wieder Streit zwischen den Gesellschaftern gegeben.

Mit der Entscheidung für die Stabstelle verzichte der Bund darauf, ein externes Controlling über Baufortschritt, Kosten und Zeitpläne einzurichten, wie es Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) noch 2014 angekündigt hatte, schreibt das "Handelsblatt". Es sollte den Gesellschaftern berichten, nicht an die Geschäftsführung. Bei der Stabstelle handle es sich um "eine reine Bundesangelegenheit", hieß es nun im Ministerium.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Anzeige: