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Kritischer Landwirte-Verband wirft Bundesregierung Wortbruch bei Haltung zum Genmais vor

Archivmeldung vom 12.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Das Logo der AbL
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Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) übt scharfe Kritik an der Agrarpolitik der Bundesregierung. Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte die AbL-Vorsitzende Maria Heubuch zur Ankündigung der Bundesregierung, sich bei der EU-Abstimmung über die Zulassung des Genmaises "Pioneer 1507" der Stimme zu enthalten: "Das ist der erste Wortbruch der Großen Koalition."

Im Koalitionsvertrag stehe, dass die Bundesregierung "die Vorbehalte des Großteils der Bevölkerung gegenüber der grünen Gentechnik" anerkenne. Umfragen zeigten, dass 88 Prozent der Bevölkerung die Zulassung ablehnten: "Dann kann es auch nur ein Nein geben", so Heubuch. Den Vorstoß von Bundeslandwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich (CSU), die Möglichkeit für Ausnahmeregelungen in einzelnen Länder oder Regionen zu schaffen, sieht Heubuch bestenfalls als "Notlösung, wenn es anders nicht möglich ist". Allerdings dürfe "man sich nichts vormachen: Die Pollen der genmanipulierten Pflanzen kennen keine politischen Grenzen", so die AbL-Vorsitzende.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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