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Corona: Lehrerpräsident Meidinger kritisiert Kultusminister

Archivmeldung vom 26.10.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.10.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Heinz-Peter Meidinger (2019)
Heinz-Peter Meidinger (2019)

Foto: Urheber
Lizenz: CC BY 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, hat harte Kritik am Krisenmanagement der Kultusminister in der Coronakrise geübt und gibt den Ministern dafür die Note Fünf.

"Die Kultusminister erinnern mich an einen Schüler, der zu spät angefangen hat zu lernen, sich dann panisch endlich hinsetzt - und, aus der Überforderung heraus, dann sagt: Augen zu und durch, Mut zur Lücke, es wird schon irgendwie reichen, um durchzukommen", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

Dann habe es eine Zeit mit einer so großen täglichen Flut an neuen Vorgaben aus den Ministerien gegeben, dass sich die Schulen kaum darauf hätten einstellen können, fügte er hinzu. "Und jetzt hoffen sie anscheinend, dass alles wie von selbst gut geht." Meidinger fasste zusammen: "Das Krisenmanagement der Kultusminister in der Coronakrise war in zahlreichen Fragen - von der Erstreaktion über die Vorbereitung des Schuljahres bis hin zu klaren praktikablen Hygieneschutzmaßnahmen - nicht ausreichend. Das ist dann, so leid es mir tut, in einer Note ausgedrückt eine Fünf."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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