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Parteienforscher Niedermayer: Chancen für Jamaika-Bündnis gering

Archivmeldung vom 16.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Jamaika-Koalition verfällt ehe sie entstand...(Symbolbild)
Jamaika-Koalition verfällt ehe sie entstand...(Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Angesichts der Debatte um einen vorzeitigen Rückzug Angela Merkels als Bundeskanzlerin und ein Ende der Großen Koalition warnt der Berliner Parteienforscher Oskar Niedermayer vor zu viel Optimismus in Bezug auf ein Bündnis von Union, FDP und Grünen.

Dem Nachrichtenmagazin Focus sagte Niedermayer: "Die Situation heute ist nicht einfacher als im Herbst 2017. Auch heute sind die Differenzen zwischen Union, FDP und Grünen in den meisten wichtigen Politikbereichen sehr, sehr groß." Niedermayer betonte, zwar seien die Differenzen von Grünen und FDP in der Klimapolitik durch den beschlossenen Kohleausstieg kleiner geworden. Zugleich hätten sich aber Union und Grüne in der Migrationspolitik weiter voneinander entfernt. "In einer Jamaika-Koalition müssten sich die Grünen am stärksten verbiegen", sagte Niedermayer dem Focus. "Die Partei vertritt auf vielen wichtigen Feldern deutlich andere Positionen als Union und FDP. Ein Zweierbündnis wäre da auf jeden Fall einfacher."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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