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Karliczek gegen Standardabsenkung der Corona-Forschung

Archivmeldung vom 04.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Anja Karliczek (2020)
Anja Karliczek (2020)

Foto: Steffen Prößdorf
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat sich dagegen ausgesprochen, Prüfstandards zu senken, um Medikamente oder Impfstoffe gegen Corona schneller fertigzustellen. "Wir tun jetzt alles, was möglich ist", sagte Karliczek den Zeitungen der "Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft".

Man könne es aber nicht verantworten, unabdingbare Standards abzusenken. "Bei der Impfstoffentwicklung bleiben Wirksamkeit und Sicherheit die Richtschnur", so die CDU-Politikerin. Risiko und Nutzen müssten immer wieder vor diesem Hintergrund abgewogen werden. Karliczek geht weiter davon aus, dass es noch Monate dauere, bis Impfstoffe und Medikamente zur Verfügung stehen.

"Wir haben die Hoffnung, dass ein Impfstoff, mit dem breitere Teile der Bevölkerung geschützt werden können, Ende des Jahres, Anfang nächsten Jahres zur Verfügung steht." In der Medikamentenforschung könnte es etwas schneller gehen, wenn es um den Einsatz schon vorhandener Medikamente gehe. Das sei aber - dank des Netzwerkes Cepi - noch relativ schnell, so die Bundesforschungsministerin . "Normalerweise dauert es von der Entwicklung eines Impfstoffes bis zur Zulassung ungefähr zehn Jahre."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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