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Gesundheitsportal des Bundes soll als Suchmaschine starten

Archivmeldung vom 05.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: sigrid rossmann / pixelio.de
Bild: sigrid rossmann / pixelio.de

Der Start eines geplanten Internet-Gesundheitsportals des Bundes soll schrittweise erfolgen. Das empfiehlt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) in einem Konzept für die Bundesregierung, aus dem die "Bild" zitiert.

Danach soll das Portal zunächst nur als Suchmaschine installiert werden, die auf Angebote überprüfter Partner-Organisationen hinweist. Erst dann soll die Suchmaschine durch "inhaltliche Module" ergänzt werden. Vorstellbar seien neben Krankheitsinformationen auch Hinweise auf Präventions-, Beratungs- und Behandlungsangebote. Sowohl der Träger wie auch die Partner des Portals müssten sich wissenschaftlichen Grundsätzen verpflichten und "frei von kommerziellen Interessen" sein, rät das IQWIG. "Das Gesundheitsportal funktioniert nur, wenn wir die Ärzte davon überzeugen und bei den Patienten dafür werben", sagte der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses Erwin Rüddel (CDU) der "Bild": "Außerdem müssen wir schnell sein mit der Umsetzung. Sonst laufen uns kommerzielle Anbieter den Rang ab."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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