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Emnid: SPD fällt auf tiefsten Stand unter Parteichef Gabriel

Archivmeldung vom 24.12.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.12.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Thomas Siepmann / pixelio.de
Bild: Thomas Siepmann / pixelio.de

Die SPD fällt zu Weihnachten in der Wählergunst auf den tiefsten Stand, seit Parteichef Sigmar Gabriel Ende 2009 den SPD-Vorsitz übernommen hat. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich für "Bild am Sonntag" erhebt, fällt die Partei auf 21 Prozent (Minus 1). Auf diesem Niveau rangierte die SPD zuletzt im Juni in der Wählergunst.

Weniger als 21 Prozent wurden für die SPD in der Geschichte des Sonntagstrends nur einmal gemessen, im Oktober 2009 nach der verheerenden Wahlniederlage. Damals war noch Franz Müntefering Parteichef.

Ebenfalls einen Zähler verlieren die Grünen, sie erreichen 10 Prozent.

In der Wählergunst zulegen kann die AfD. Sie steigt um einen Zähler und kommt auf 13 Prozent. Auch die FDP steigt um einen Punkt auf 6 Prozent. Die Unionsparteien liegen wie in der Vorwoche bei 36 Prozent. Ebenso unverändert bleibt die Linke mit 10 Prozent. Auf die sonstigen Parteien entfallen wie in der Vorwoche 4 Prozent.

Für den Sonntagstrend hat Emnid zwischen dem 15. und 21. Dezember 2.326 Personen befragt. Frage: "Welche Partei würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahlen wären?" Die Auswahl der Befragten war nach Angabe des Umfrageinstituts "repräsentativ".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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