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Grosse-Brömer kritisiert Debatte über Armut in Deutschland

Archivmeldung vom 18.01.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.01.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Christian Pohl / pixelio.de
Bild: Christian Pohl / pixelio.de

Der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag, Michael Grosse-Brömer (CDU), hat die Debatte über Armut in Deutschland kritisiert. Aus "politischem Interesse" würden wirkliche oder vermeintliche Ungerechtigkeiten "in den krassesten Farben gemalt", schreibt Grosse-Brömer in einem Beitrag für die "Welt". Dabei zeige der neue Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung, dass die Einkommen in Deutschland seit Mitte des vergangenen Jahrzehnts weitgehend stabil verteilt seien.

Bei den Löhnen und Gehältern wie auch bei den Renten habe es zuletzt deutliche Steigerungen gegeben, die allen Einkommensklassen zugute gekommen seien. Zwar gebe es auch in Deutschland noch immer soziale Probleme. Doch es gehöre "ein gehöriges Maß an Realitätsverweigerung" dazu, wenn man die positiven Entwicklungen der vergangenen Jahre kleinrede.

Das Problem des deutschen Sozialstaats sei nicht, "dass er zu wenig Hilfe böte, sondern dass er viele Potenziale ungenutzt lässt", schreibt der CDU-Politiker. Wer über soziale Ungleichheit diskutiere, müsse zudem klarmachen, dass der Wohlstand, der verteilt werde, zunächst einmal erwirtschaftet werden müsse: "Nichts ist gewonnen, wenn es in einer Gesellschaft viel materielle Gleichheit gibt, das generelle Niveau des Wohlstands aber sinkt", so Grosse-Brömer.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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