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Kanzleramt will Streit in BND-Historikerkommission schlichten

Archivmeldung vom 05.02.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.02.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bundeskanzleramt aus der Luft
Bundeskanzleramt aus der Luft

Foto: Isthmus
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Das Kanzleramt versucht, im internen Streit der Historikerkommission zu vermitteln, die im Auftrag des Bundesnachrichtendiensts (BND) dessen Geschichte erforscht. BND und Kanzleramt fürchten, Querelen könnten das Ansehen des 2,4 Millionen Euro schweren Forschungsprojekts beschädigen, schreibt der "Spiegel".

Vergangene Woche hatten die Geschichtsprofessoren Jost Dülffer, Klaus-Dietmar Henke und Rolf-Dieter Müller ihrem Kollegen Wolfgang Krieger im "Spiegel" handwerkliche Mängel bei dessen Buch über die Beziehungen des BND zu den westlichen Diensten vorgeworfen. Krieger wies das zurück und sprach von "ideologischen Differenzen".

Nun veröffentlichten seine Kritiker ein internes Gutachten, in dem sie Teile von Kriegers Text als "peinlich", "dilettantisch" und "schlichtweg skandalös" bezeichnen. Für Mai ist ein weiterer Band der Kommission geplant, den Krieger herausgibt. Dülffer, Henke und Müller wollen sich auch davon in Teilen distanzieren. Das Kanzleramt hofft, dass die Kommission zusammenbleibt. Für Juni ist die Abschlusskonferenz angesetzt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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