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Lauterbach gegen Personaldiskussion beim Robert-Koch-Institut

Archivmeldung vom 11.10.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.10.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Warum werden Ärzte mit abweichender Regierungsmeinung nicht mehr in Sendungen eingeladen? (Symbolbild)
Warum werden Ärzte mit abweichender Regierungsmeinung nicht mehr in Sendungen eingeladen? (Symbolbild)

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat sich angesichts unterschiedlicher Impfquoten in Deutschland gegen eine Personaldiskussion beim Robert-Koch-Institut (RKI) ausgesprochen. "Wir sind in einer Phase, wo es jederzeit wieder ein Aufflammen der vierten Welle geben könnte und wahrscheinlich auch geben wird. Da halte ich die Personaldiskussion für nicht das Wichtigste", sagte Lauterbach dem ARD-Hauptstadtbüro im "Bericht aus Berlin".

Vor dem Hintergrund einer zu niedrig angegebenen Impfrate kritisierten FDP und Grüne RKI-Chef Lothar Wieler zuletzt. Nach einer neuen Auswertung der Impfquote hatte das RKI am Donnerstag mitgeteilt, es müsse eine "Unterschätzung von bis zu fünf Prozentpunkten für den Anteil mindestens einmal Geimpfter beziehungsweise vollständig Geimpfter angenommen werden". "Es hat hier tatsächlich Defizite gegeben", sagte Lauterbach dazu. Die Diskrepanz zwischen der Berechnung des Bundesgesundheitsministeriums und der ausgewiesenen Impfquote durch das RKI sei begründungsbedürftig, so Lauterbach.

Lauterbach fordert höhere Löhne in der Pflege

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat höhere Löhne in der Pflege gefordert, um dem Personalmangel in der Branche entgegenzuwirken. "Wir müssen innerhalb des Tarifgefüges die Pflege besser einstufen, das wäre auch qualitativ gerechtfertigt", sagte Lauterbach dem ARD-Hauptstadtbüro am Sonntagabend im "Bericht aus Berlin".

Damit sich junge Menschen für eine Ausbildung im Pflegebereich entscheiden, müsse der Beruf durch eine Lohnanhebung attraktiver werden. Das sei auch entlastend für das jetzige Personal in der Pflege, "dem es nie ums Geld gegangen ist", sagte Lauterbach.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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