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Altmaier kritisiert Merz-Vorschlag zum Steuerfreibetrag für Aktien

Archivmeldung vom 06.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Kritisieren kann jeder... (Symbolbild)
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Bild: Eigenes Werk /OTT

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat den Vorschlag von Friedrich Merz abgelehnt, zur Förderung von Aktien-Sparplänen für die private Altersvorsorge einen eigenen, gesonderten Steuerfreibetrag einzuführen. "Der richtige Punkt ist, dass wir mehr Menschen davon überzeugen müssen, zusätzlich zur gesetzlichen Rentenversicherung auch private Altersvorsorge zu betreiben mit Unterstützung des Staates, wie wir dies bei Riester bereits machen", sagte Altmaier der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

"Ich war aber immer dagegen, die Unterstützung auf eine einzelne Anlageform zu begrenzen", sagte der CDU-Politiker. "Ich habe nichts dagegen, künftig auch den Erwerb von Aktien zu fördern, aber der Aktienerwerb darf gegenüber allen anderen Anlageformen nicht etwa durch einen Extra-Freibetrag bevorzugt werden", sagte Altmaier. "Denn für mich ist der Hüttenarbeiter im Saarland, der für seine Altersvorsorge Wohneigentum erwirbt, genauso förderungswürdig wie derjenige, der in München oder in Düsseldorf in Aktien investiert." Der Kandidat für den Parteivorsitz, Friedrich Merz, hatte vorgeschlagen, aktienbasierte Spar- oder Vorsorgepläne mit einem Steuerfreibetrag zu fördern.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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