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FORSA: Union bei 37 Prozent - SPD vor den Grünen zweitstärkste Kraft

Archivmeldung vom 04.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Stimmzettel, Wahl (Symbolbild)
Stimmzettel, Wahl (Symbolbild)

Bild: Screenshot Youtube Video: "Umfrage: Wählen Sie per Brief oder im Wahllokal?" /Eigenes Werk

In der Corona-Krise bleibt die CDU/CSU weiterhin die vertrauenswürdigste politische Kraft. Im RTL/ntv-Trendbarometer kann die Union gegenüber der Vorwoche noch einmal um einen Prozentpunkt zulegen und erreicht jetzt 37 Prozent. Auch die SPD gewinnt einen Prozentpunkt und kommt auf 17 Prozent.

Jeweils einen Prozentpunkt verlieren die Grünen und die sonstigen Parteien. Zum ersten Mal seit dem September 2018 liegen die Grünen mit jetzt 16 Prozent hinter den Sozialdemokraten. Bei allen anderen Parteien ändert sich nichts. Die Union könnte derzeit sowohl mit der SPD als auch mit den Grünen eine Regierung bilden. Rot-Rot-Grün wäre momentan mit zusammen 41 Prozent nicht regierungsfähig.

Wenn der Bundestag jetzt neu gewählt würde, könnten die Parteien mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 37 Prozent (Bundestagswahl 32,9%), SPD 17 Prozent (20,5%), FDP 6 Prozent (10,7%), Grüne 16 Prozent (8,9%), Linke 8 Prozent (9,2%), AfD 9 Prozent (12,6%). 7 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden (5,2%). Die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt derzeit bei 25 Prozent (23,8%).

In der Corona-Krise schrumpft das Vertrauen zu den Grünen Die Stärke der Union in der Corona-Krise zeigt sich auch bei der Frage nach der politischen Kompetenz. 43 Prozent der Bundesbürger - nochmal drei Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche - sind momentan überzeugt, dass die CDU/CSU am besten mit den Problemen in Deutschland fertig werde. Drei Wochen zuvor glaubten das lediglich 20 Prozent der Befragten. 7 Prozent sind der Auffassung, die SPD könne die Probleme in Deutschland am ehesten lösen, 4 Prozent trauen das den Grünen zu (das ist noch einmal ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche und 7 Prozentpunkte weniger als vor drei Wochen). 41 Prozent halten keine Partei für hinreichend kompetent - drei Wochen zuvor hatten noch 57 Prozent der Befragten diese negative Einschätzung.

Die CDU/CSU ist außer bei den Arbeitern sowie bei Schülern und Studenten in allen gesellschaftlichen Gruppen die stärkste politische Kraft - im Osten ebenso wie im Westen, bei Männern genauso wie bei Frauen sowie in allen Alters- und Bildungs-Gruppen. Lediglich bei den Arbeitern liegt die AfD mit 26 Prozent vor der Union mit 24 Prozent. Und die Grünen liegen nur noch bei Schülern und Studenten vor der Union, mit 39 gegenüber 30 Prozent.

forsa-Chef Prof. Manfred Güllner gegenüber der Mediengruppe RTL: "Die Corona-Krise hat den Höhenflug der Grünen vorerst beendet. Viele der nach 2017 aus Unmut über die Union oder die SPD zu den Grünen Gewanderten sind nicht zu sicheren Wählern der Grünen geworden. Sie erweisen sich als eine Art "Zwischenparker", die in schwierigen Zeiten wie diesen doch lieber vor allem wieder der Union ihre Stimme geben wollen, der man zur Bewältigung der konkreten Probleme deutlich mehr Kompetenz zutraut als den Grünen."

Datenbasis: Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa vom 30.03. - 03.04.2020 im Auftrag der Mediengruppe RTL erhoben. Datenbasis: 2.506 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/-2,5 Prozentpunkte.

Quelle: Mediengruppe RTL Deutschland (ots)

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