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Top-Ökonomen geben Union bei Steuern bessere Noten als SPD

Archivmeldung vom 04.07.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.07.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Das Steuerkonzept der Union erhält von führenden Ökonomen bessere Noten als die SPD-Steuerpläne. "Im Bereich der mittleren und höheren Einkommen hat die persönliche Einkommensbelastung bereits jetzt ein Niveau von circa 50 Prozent erreicht", sagte der Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

"Eine aufkommensneutrale Umverteilung würde sie weiter steigern, was kaum sinnvoll sein dürfte", sagte der Vorsitzende des Wirtschafts-Sachverständigenrats der Bundesregierung. Auch Ifo-Chef Clemens Fuest kritisierte die von der SPD geplante Anhebung des Spitzensteuersatzes auf 45 Prozent ab zu versteuernden Einkommen von 76.000 Euro.

"Das hat zwei Nachteile: Erstens geraten damit bereits Facharbeiter oder gut, aber nicht sehr gut verdienende Akademiker in den Bereich hoher Grenzsteuersätze", sagte Fuest. "Zweitens können sich für mittelständische Personengesellschaften wachsende Steuerlasten ergeben, die Investitionen in Deutschland schaden und Anreize verstärken, Gewinne ins Ausland zu verlagern", sagte der Chef des Münchner Ifo-Instituts. "Diese Nachteile vermeidet das Programm der Union, das auf höhere Grenzsteuersätze verzichtet", sagte Fuest.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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