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Maas drängt auf weltweite Abschaffung der Todesstrafe

Archivmeldung vom 11.10.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.10.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Heiko Maas (2020)
Heiko Maas (2020)

Foto: FlickreviewR 2
Lizenz: CC BY-SA 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Außenminister Heiko Maas (SPD) drängt auf die weltweite Abschaffung der Todesstrafe. "Die Todesstrafe ist eine grausame und unwiderrufliche Strafe, die Deutschland entschieden ablehnt", sagte er am Sonntag. "Sie verstößt nicht nur gegen das Recht auf Leben, sie ist unvereinbar mit der Würde des Menschen."

Zwar gebe es international eine Entwicklung zur Aussetzung und Abschaffung der Todesstrafe, aber dennoch hielten mehr als 50 Staaten an ihr fest, einige wenige seien für "die allermeisten Hinrichtungen" verantwortlich. "Unser Ziel ist es, dieses Relikt der Vergangenheit endlich abzuschaffen." Dazu werde man im kommenden Jahr Regierungen und Zivilgesellschaft zu einem internationalen Forum zu diesem Thema in Berlin zusammenbringen, kündigte der Außenminister an. Der sogenannte Weltkongress gegen die Todesstrafe soll ab dem 16. November 2022 in der Hauptstadt stattfinden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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