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Drogenbeauftragte bei Cannabis kompromissbereit

Archivmeldung vom 14.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Hanfzigaretten (Symbolbild)
Hanfzigaretten (Symbolbild)

Foto: FlickreviewR
Lizenz: CC BY 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), hat sich im Streit über den künftigen Umgang mit Cannabis kompromissbereit gezeigt. "Es gibt beim Thema Cannabis kein Schwarz oder Weiß, kein Entweder-oder", sagte Ludwig dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

Ludwig weiter: "Sowohl diejenigen, die weiter für ein hartes Durchgreifen eintreten, als auch die Verfechter einer totalen Freigabe sollten erkennen, dass es nicht um das Rechtbehalten geht, sondern um eine Antwort auf die Frage: Was hilft am Ende der Gesundheit?" Ludwig sagte, es liege auf der Hand, dass man sich um dieses Thema kümmern müsse. "Vor allem die Jugendlichen fühlen sich beim Thema Cannabis nicht mehr von der Politik verstanden und vertreten", sagte die CSU-Politikerin. Und sie betonte: "Ich plädiere hier für ein unvoreingenommenes Herangehen ohne Scheuklappen." Ludwig kündigte an, alle Seiten anhören und sich unter anderem in Portugal den dortigen Umgang mit Cannabis anschauen zu wollen. In Portugal ist der Besitz von Cannabis zum Eigenbedarf nur noch eine Ordnungswidrigkeit und keine Straftat mehr.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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