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Bundesregierung begrüßt gescheiterte Fusion von EADS und BAE

Archivmeldung vom 11.10.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.10.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Peter Hintze Bild: CDU/CSU-Fraktion
Peter Hintze Bild: CDU/CSU-Fraktion

Der Koordinator der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt, Peter Hintze, hat die gescheiterte Fusion der Rüstungskonzerne EADS und BAE Systems begrüßt. "Ich glaube, dass in dieser Formation das industriepolitische Interesse Deutschlands an einer starken Wertschöpfungskette von der Forschung über die Entwicklung bis zur industriellen Produktion am besten gewahrt bleibt", sagte der CDU-Politiker gegenüber "Spiegel Online".

Die Stärke von EADS liege in der engen deutsch-französischen Kooperation. "Damit ist Airbus Weltmarktführer bei den zivilen Flugzeugen geworden und ist stark im Bereich der Weltraumfahrt und der Hubschrauber", so Hintze.

EADS und BAE hatten am Mittwoch in einer gemeinsamen Erklärung das Scheitern der Fusionsverhandlungen mitgeteilt. Grund seien die Meinungsverschiedenheiten der beteiligten Regierungen. EADS sieht Deutschland als Hauptverantwortlichen für das Scheitern.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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