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CSU: Corona-Bilanz handelnder Politiker bei Bundestagswahl wichtig

Archivmeldung vom 09.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Die Exekutive kämpft seit 2020 massiv gegen die Menschen - weltweit (Symbolbild)
Die Exekutive kämpft seit 2020 massiv gegen die Menschen - weltweit (Symbolbild)

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Die CSU betrachtet die Bundestagswahl auch als Bilanz der Wähler über das Handeln der politische Verantwortlichen in der Corona-Pandemie.

"Bei der Bundestagswahl wird es anders als sonst auch um eine Bilanz gehen: Die Menschen haben in der Pandemie gemerkt, dass es eben doch einen Unterschied macht, wer regiert. Es wird auch um die Frage gehen, wem vertraue ich in der Krise eines solchen Ausmaßes", sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume der "Rheinischen Post" auf die Frage, ob die Union mit einem Kanzlerkandidaten ohne Regierungserfahrung ins Rennen ziehen könne.

Auf die Frage, was der gemeinsame Kanzlerkandidat der Union mitbringen müsse, sagte Blume: "Es wird derjenige sein, mit dem man bei der Bundestagswahl die besten Erfolgsaussichten hat, der zu den Erfordernissen der Zeit passt und die beiden Parteien mitreißt. Wir werden das ohne jede Eile im Verlauf des Frühjahrs angehen." Beim CDU-Parteitag am 16. Januar kandidieren NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, der CDU-Bundestagsabgeordnete und Außenpolitiker Norbert Röttgen und der ehemalige Unions-Fraktionschef Friedrich Merz um den Parteivorsitz.

Blume sieht die Umsetzung der Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz in einigen Bundesländern kritisch. "Mir macht vor allem Sorge, dass die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz von einzelnen Ländern wieder nur halbherzig umgesetzt werden. Die einen machen die Schulen wieder auf, die nächsten wie Berlin setzen die Kontaktbeschränkungen nur teilweise um, wieder andere wollen den touristischen Tagesverkehr mit der 15 km-Regel nicht stär ker einschränken", sagte der CSU-Generalsekretär der "Rheinischen Post". Er könne nur sagen: "Corona nutzt jede Schwäche aus. Wer jetzt halbe Sachen macht, riskiert entweder die dritte Welle oder einen Dauerlockdown." Beides könne und dürfe man sich nicht leisten, so Blume.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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