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Arbeitgeberpräsident pocht auf Zuwanderungsgesetz für Fachkräfte

Archivmeldung vom 22.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Ingo Kramer, Vereinspräsident des BDA e.V.
Ingo Kramer, Vereinspräsident des BDA e.V.

Bild: Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V. (BDA)

Vor dem Deutschen Arbeitgebertag an diesem Donnerstag erhöht die Wirtschaft angesichts des Fachkräftemangels den Druck auf die Bundesregierung. Es sei "dringend notwendig, dass wir dieses Jahr noch das Fachkräftezuwanderungsgesetz bekommen", sagte Ingo Kramer, Präsident der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA), der "Süddeutschen Zeitung". Am Montag hatte das Bundesinnenministerim den Referentenentwurf zu den geplanten Lockerungen für den Zuzug von Fachkräften aus dem Ausland an die anderen Ressorts weitergeleitet.

Kramer rechnet nicht damit, dass die Veränderungen der Arbeitswelt durch die Digitalisierung zu dramatischen Arbeitsplatzverlusten führen werden. Das Ende der Arbeit sei "eine Phantomdiskussion, die es seit der Industrialisierung gibt", sagte er der Zeitung. Er habe derzeit mehr mit dem Fachkräftemangel zu tun als mit der Frage, wohin mit den weniger werdenden Arbeitslosen. "Vom Spitzeninformatiker bis zum Lagerfacharbeiter: Wir haben überall unbesetzte Stellen." Vor diesem Hintergrund kritisierte er auch die aktuellen Forderungen nach einer Abschaffung von Hartz IV.

Die zentrale Herausforderung sei, möglichst viele Menschen dauerhaft aus der Abhängigkeit von staatlichen Sozialleistungen befreien und in Erwerbsarbeit integrieren, "anstatt darüber zu philosophieren, wie man das Ganze anders nennt". Feinjustierungen müssten vorgenommen werden, "aber am Grundsatz des Förderns und Forderns darf nicht gerüttelt werden". Die Agenda 2010 des damaligen SPD-Bundeskanzlers Gerhard Schröder habe maßgeblich dazu beigetragen, die Arbeitslosigkeit drastisch zu senken. "Darauf könnte die SPD durchaus stolz sein", sagte Kramer.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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