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DRK-Präsidentin Hasselfeldt fordert besseren Katastrophenschutz

Archivmeldung vom 28.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Gerda Hasselfeldt (2015)
Gerda Hasselfeldt (2015)

Von Freud - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=45166432

Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, fordert einen besseren Schutz der Bevölkerung im Katastrophenfall. Hasselfeldt sagte der "Saarbrücker Zeitung": "Beim nationalen Krisenmanagement haben wir erhebliche Defizite."

Das Konzept des DRK und anderer anerkannter Hilfsorganisationen zur besseren Vorbereitung auf Krisenfälle sei zwar von der Bundesregierung aufgegriffen worden, so die frühere CSU-Landesgruppenchefin. "Es sieht eine Bundesvorhaltung an Lebensmitteln, Feldbetten und Medikamenten an zehn verschiedenen Standorten in Deutschland vor." Doch dafür sei im Etat 2019 des Innenministeriums keine Finanzierung vorgesehen. "Das muss sich 2020 ändern", betonte Hasselfeldt.

Weltweit hätten die Extrem-Wettersituationen zugenommen. Hasselfeldt forderte daher die Deutschen auf, sich zu wappnen. "Es ist schon notwendig, sich auf Katastrophen wie Unwetter und Pandemien oder auf Cyberangriffe auf unsere Strom- und Wasserversorgung vorzubereiten."

Quelle: Saarbrücker Zeitung (ots)

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